mit der Geschichte des Mischerei Tagebuchs geht es in den nächsten Tagen auf der neuen, renovierten Homepage des Mischerei Gastro - Service weiter. Vielleicht ein bisschen erwachsener, nicht mehr ganz so naiv und blauäugig wie man es bis hierher gewohnt war. nicht mehr alle Niederlagen und Betriebsgeheimnisse werden auf dem neuen Blog beschrieben, aber es bleibt ehrlich, offen und heranwachsend.
Wenn Euch mein "online Tagebuch" bis hierher gefallen hat, vielleicht etwas zeigen konnte oder Ihr vor kleinen Fehlern bei der Existenzgründung bewahrt werden konntet, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr meinen Schreibereien auf Mischerei.de treue Leser bleibt...
Wir seh´n uns, woanders und überall
Euer Daniel "Witti" Biernatowski
Mischerei - Tagebuch
Dieses online - Tagebuch ist (ein-)mischbar, wie ein gemütliches Gespräch an der Bar;
das Wichtigste ist der Genuss, so purely enjoy, db
das Wichtigste ist der Genuss, so purely enjoy, db
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Freitag, 24. September 2010
mischerei-blog hosting
Für den wahren Künstler in unserer Truppe des Barzirkel Ruhrgebiet habe ich heute die Ehre, als Gastgeber sein Sailor Jerry Rezept zu veröffentlichen.
Deshalb setze ich hier Dirk Bremmenkamps kreative Ecke in Form seiner e-mail ein und drücke auch ihm die Däumchen:
Bild folgt noch
Deshalb setze ich hier Dirk Bremmenkamps kreative Ecke in Form seiner e-mail ein und drücke auch ihm die Däumchen:
"Sailor Moon
Zutaten: 6 cl Sailor Jerry Spiced Rum 5 cl Cranberrysaft 3 cl Quitennektar 1 BL Aprikosenkonfiture 1 cl Limettensaft on top Almdudler how to do:alles ausser der Soda shaken und in gr. Tumbler abseihen - mit Almdudler auffüllen.. viel spass Garnitur: Zweig Zitronenmelisse, dünne Scheibe Limette"
Bild folgt noch
Mittwoch, 22. September 2010
Sailor Jerry tada
Was soll ich sagen, Flasche ist leer, der Biernatowski ist voll, drei Tage sind vergangen und ich empfand diese Herausforderung alles andere als easy peasy.
In meinem Schulungsraum mit Küche befinden sich insgesamt tausende Möglichkeiten, einen Drink zu kreieren. Sei es die Milchpackung, der Kräutergarten, das Gewürzregal, die Teeecke oder die Flaschenbiblitohek mit 250 verschiedenen Spirituosen, Likören, Weinen, Säften und Sirupen.
Quasi alle Gegebenheiten, um einen Drink zu basteln, sind vorhanden.
Vom Anruf des Lord Meyer bis zum Fußmarsch zur Post, um meine Probeflasche in Empfang zu nehmen, war ich voller Vorfreude und Ideen, da ich den alten Sailor mal probiert hatte.
Auch wenn meine Ehrlichlichkeit manchmal ein wenig hinderlich sein kann, werde ich sie nicht einfach verschweigen können. Als ich mein Fläschchen öffnete, musste ich leider zweimal schnuppern, da das erste Bouquet scheinbar an meinen Nasenhaaren hängen geblieben war??
Ein Nosingglas des Tröpfchens während des Lesens des Briefes zu den Bedingungen und Anforderungen zum Blog Battle bestätigte mir leider den ersten Eindruck meiner Nase - das kann ja lustig werden, dachte ich mir beim ersten Schluck...
Nachdem ich ca. ein Duzend Grundspirituosen und Liköre mit dem spiced Rum versucht habe zu vermählen, musste ich auch bei allen unverbindlich den Scheidungsrichter am Spülsiphon spielen. kein Partner gefunden...
Tag eins beendet, drittel Flasche leer, kein Ergebnis außer dem Gefühl, jetzt den Feierabend einzuläuten.
Tag zwei (gestern) fand nur theoretisch statt, da ich einen tagfüllenden Außentermin hatte. Im Zug saß ich wie hypnotisiert durch geistige Kreation mit Säften und Sirupen, Weinen und Limonaden, die den Charakter von Sailor Jerry nicht unterdrückten.
Heute morgen um 11.00 Uhr wurde meine Reise durch die Geschmäcker fortgesetzt, habe mir für heute einen Verkoster und Beurteiler herbestellt, da ich nicht um 12.00 schon wieder Feierabend machen wollte.
Es war ein illüsteres Experimentieren, was auch leider wieder viele Fehlgriffe beinhaltete. Kurz vor Ende des Flascheninhaltes waren etwa 20 Kombinationen abgestempelt worden und ich griff zu meiner geliebten Quitte Flasche und meinem Lieblingsbrotaufstrich von Chivers.
Mit Hilfe dieser beiden Elemente gelangte ich zum köstlichen Endergebnis, einen kreativen Drink auf alleiniger Basis von Sailor Jerry zu kreieren, der auch unter Beigabe mehrerer Zutaten noch den zarten Charakter ebendieses Rums gelten lässt.
Letztlich habe ich folgende Vermählung herbeigeführt:Ich nenne ihn: "Generalkonsulat von Honolulu", kurz "Honolulu"
2 cl frischer Limettensaft,
1,5 cl Vanille - Chili Sirup, (simple brown sugar-cane sirup(250g + 250ml water, infused with 1 vanilla and 1 chili, masured for two hours)
1 Barlöffel Chivers Lime Marmalade
4 cl Quitten - Nektar von Van Nahmen
5 cl Sailor Jerry Spiced Rum
1 zweig Zitronenthymian
Alle Zutaten mit Eiswürfeln shaken
doublestrained in gekühlte Cocktailschale,
dekoriert mit Limettenscheibe und Zitronenthymianzweig...
what shall we do with the drunken sailor???
In meinem Schulungsraum mit Küche befinden sich insgesamt tausende Möglichkeiten, einen Drink zu kreieren. Sei es die Milchpackung, der Kräutergarten, das Gewürzregal, die Teeecke oder die Flaschenbiblitohek mit 250 verschiedenen Spirituosen, Likören, Weinen, Säften und Sirupen.
Quasi alle Gegebenheiten, um einen Drink zu basteln, sind vorhanden.
Vom Anruf des Lord Meyer bis zum Fußmarsch zur Post, um meine Probeflasche in Empfang zu nehmen, war ich voller Vorfreude und Ideen, da ich den alten Sailor mal probiert hatte.
Auch wenn meine Ehrlichlichkeit manchmal ein wenig hinderlich sein kann, werde ich sie nicht einfach verschweigen können. Als ich mein Fläschchen öffnete, musste ich leider zweimal schnuppern, da das erste Bouquet scheinbar an meinen Nasenhaaren hängen geblieben war??
Ein Nosingglas des Tröpfchens während des Lesens des Briefes zu den Bedingungen und Anforderungen zum Blog Battle bestätigte mir leider den ersten Eindruck meiner Nase - das kann ja lustig werden, dachte ich mir beim ersten Schluck...
Nachdem ich ca. ein Duzend Grundspirituosen und Liköre mit dem spiced Rum versucht habe zu vermählen, musste ich auch bei allen unverbindlich den Scheidungsrichter am Spülsiphon spielen. kein Partner gefunden...
Tag eins beendet, drittel Flasche leer, kein Ergebnis außer dem Gefühl, jetzt den Feierabend einzuläuten.
Tag zwei (gestern) fand nur theoretisch statt, da ich einen tagfüllenden Außentermin hatte. Im Zug saß ich wie hypnotisiert durch geistige Kreation mit Säften und Sirupen, Weinen und Limonaden, die den Charakter von Sailor Jerry nicht unterdrückten.
Heute morgen um 11.00 Uhr wurde meine Reise durch die Geschmäcker fortgesetzt, habe mir für heute einen Verkoster und Beurteiler herbestellt, da ich nicht um 12.00 schon wieder Feierabend machen wollte.
Es war ein illüsteres Experimentieren, was auch leider wieder viele Fehlgriffe beinhaltete. Kurz vor Ende des Flascheninhaltes waren etwa 20 Kombinationen abgestempelt worden und ich griff zu meiner geliebten Quitte Flasche und meinem Lieblingsbrotaufstrich von Chivers.
Mit Hilfe dieser beiden Elemente gelangte ich zum köstlichen Endergebnis, einen kreativen Drink auf alleiniger Basis von Sailor Jerry zu kreieren, der auch unter Beigabe mehrerer Zutaten noch den zarten Charakter ebendieses Rums gelten lässt.
Letztlich habe ich folgende Vermählung herbeigeführt:Ich nenne ihn: "Generalkonsulat von Honolulu", kurz "Honolulu"
2 cl frischer Limettensaft,
1,5 cl Vanille - Chili Sirup, (simple brown sugar-cane sirup(250g + 250ml water, infused with 1 vanilla and 1 chili, masured for two hours)
1 Barlöffel Chivers Lime Marmalade
4 cl Quitten - Nektar von Van Nahmen
5 cl Sailor Jerry Spiced Rum
1 zweig Zitronenthymian
Alle Zutaten mit Eiswürfeln shaken
doublestrained in gekühlte Cocktailschale,
dekoriert mit Limettenscheibe und Zitronenthymianzweig...
what shall we do with the drunken sailor???
Montag, 30. August 2010
Maker´s Mark im Gehry´s Düsseldorf
one day offf... Das Event von Maker´s Mark im Gehry´s Düsseldorf hat vollkommen "inspiriert".
Leider war meine Arbeitstauglichkeit am Rest des Tages ein wenig gelähmt.
Es war eine ganz besondere Veranstaltung, die schon mit einem noblen Shuttle-service vor der Haustüre begann. Um elf Uhr wurden Jürgen und ich abgeholt um zum Düsseldorfer Medienhafen zu gelangen.
Vor der Tür wartend kamen weitere Shuttles an, zwei Vitos aus Köln, das Team der Triobar... Der Vorplatz füllte sich mit namhaften Bartendern, Bloggern und Gastronomen. Einmarsch ins Gehry´s - einem eleganten Steakhouse in tollem Ambiente.
Um 12 wartete schon der Aperetiv - frostige silberbecher mit herausragender frischer Minze - Mint Julep.
Vorstellung und Begrüßung des Masterdestillers Kevin Smith...
Er präsentierte uns die Basis des köstlichen Endprodukts - den frischen, ungelagerten Rohbrand "white dog". Die zu der Zeit noch unberührten Geschmacksknospen verfiehlen sofort dem frischen Mais und der leichten Säuerlichkeit von Roggen und Hefe. Ach - könnte doch unser deutscher Korn da nur mithalten. Mein Vergleich fand statt mit einem frischen Aguardiente de Cana Rhum Aggricole - die unverholzte Frische und Süße von destillierter Maische...
Kevin schilderte uns die Herstellungsweise, und wurde "gepaust" vom ersten Gang unseres köstlichen Menüs, wozu ein erfrischender New York Sour und parallel ein ein Jahr gelagerter Brand gereicht wurden.
Nun folgten die Beschreibung der Lagerung und des Lagers. Maker´s Mark lagert ca. 150.000 Fässer á 210 liter, die in jährlichem Rhytmus umgeschichtet werden, eine gewaltige Aufgabe, die allerdings das Verschneiden zum kontinuierlichen Qualitätsprodukt vereinfacht.
Zum roastbeef mit Maker´s Mark Sauce kam ein interessanter Longdrink mit Ginger Ale.
Besonders genüsslich fand ich aber, dass uns der äußerst sympathische Kevin gegenüber saß und wir ihn ordentlich löcherten mit Fragen über seinen Job, spezielle Lagerungen...
Nach dem Hauptgang - bei dem wir den Verkostungsgrad synapsiell schon bemerkten, standen der geläufige und ein sechsjähriger und ein zwölfjähriger, bei dem allerdings die Sonne Kentuckys bereits zu viel oxidation des Barrels und dem Brand betrieben hat.
Zum Dessert wurde ein "Markee" gereicht
Um 15.00 Uhr war Kevin mit seinem glanzvollen Tasting durch und hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei den Anwesenden hinterlassen...
Zum Abschluss gab es natürlich das Maker´s Mark Miniflaschen Dippen, aber hier mit Signatur von Masterdestiller Kevin Smith.
Insgesamt war diese Art der Firmenpromotion ein absolutes Genuss-Häppchen, von dem sich andere und auch größere Hersteller und Importeure eine Schnitte abschneiden könnten...
Vielen Dank an das Team von Maker´s Mark, vom Mojito´s für die Zubereitung der köstlichen Drinks und an Gehry´s für die köstlichen Speisen und den tollen Service...
Dienstag, 17. August 2010
Barzirkel Ruhr meeting VIII 2010
Es war ein tolles und motivierendes Treffen des Barzirkel Ruhr am gestrigen abend.
Wir trafen uns in meinem gemütlichen Büro und es wurde voll. Ebenso der Verkostungstisch.
Nach dem Aperetif Cocktail (einer Abwandlung meines "Pott meets Triobar"drinks) stellte uns Jürgen einen anspruchsvollen Auftrag für unser Projekt "Mischen im Pott" vor, danach konfrontierte uns Jörg mit Neuigkeiten aus der Szene und Genusswelt. Es wird viel geschehen, noch in diesem Jahr...
Die ersten Flaschen wurden geöffnet, Daddy O´s Spiced Chocolate, Martini Gold (nach Rezept von D&G...-...), ein elegant fruchtiger peruanischer Pisco, Luxardo Cherry (im Battle ein Eckes Edelkirsch von 1969), Kerblgut Latsche, danach wurde es rummig: Sailor Jerry nach altem Rezept, Lemonhart Demerara 75,5%, wozu Jörg einen Vollrohrzucker einwarf, aus dem promt ein Caipiversuch gestartet wurde (und als höchst ungeeignet abgetan wurde). Nun wurde es edel bis rar mit der in Deutschland unerhältlichen Range von ...BACARDI...Anejo, Reserva und !Reserva Limitada!. Zum Abschluss gab es noch einen "Mahagoni-Cocktail" und einen "Jack Spark"... ein herrliches Ende.
Ein prickelnder Abend des Anstoßes und Genusses.
So - nun heißt es knapp 70 Gläser von Hand zu spülen, zu Fegen und zu wischen, denn morgen ist ein neuer Tag ;-)
Wenn Ihr Lust habt, etwas für die Pflege der Barkultur im Rhein-Rhur Bereich zu tun, seid dabei. Wir sind kein Verein - sondern eine Gruppe von genüsslichen Enthusiasten, die Lust auf Genuss und Qualität haben und gemeinsam etwas dafür tun...
Wir trafen uns in meinem gemütlichen Büro und es wurde voll. Ebenso der Verkostungstisch.
Nach dem Aperetif Cocktail (einer Abwandlung meines "Pott meets Triobar"drinks) stellte uns Jürgen einen anspruchsvollen Auftrag für unser Projekt "Mischen im Pott" vor, danach konfrontierte uns Jörg mit Neuigkeiten aus der Szene und Genusswelt. Es wird viel geschehen, noch in diesem Jahr...
Die ersten Flaschen wurden geöffnet, Daddy O´s Spiced Chocolate, Martini Gold (nach Rezept von D&G...-...), ein elegant fruchtiger peruanischer Pisco, Luxardo Cherry (im Battle ein Eckes Edelkirsch von 1969), Kerblgut Latsche, danach wurde es rummig: Sailor Jerry nach altem Rezept, Lemonhart Demerara 75,5%, wozu Jörg einen Vollrohrzucker einwarf, aus dem promt ein Caipiversuch gestartet wurde (und als höchst ungeeignet abgetan wurde). Nun wurde es edel bis rar mit der in Deutschland unerhältlichen Range von ...BACARDI...Anejo, Reserva und !Reserva Limitada!. Zum Abschluss gab es noch einen "Mahagoni-Cocktail" und einen "Jack Spark"... ein herrliches Ende.
Ein prickelnder Abend des Anstoßes und Genusses.
So - nun heißt es knapp 70 Gläser von Hand zu spülen, zu Fegen und zu wischen, denn morgen ist ein neuer Tag ;-)
Wenn Ihr Lust habt, etwas für die Pflege der Barkultur im Rhein-Rhur Bereich zu tun, seid dabei. Wir sind kein Verein - sondern eine Gruppe von genüsslichen Enthusiasten, die Lust auf Genuss und Qualität haben und gemeinsam etwas dafür tun...
Freitag, 6. August 2010
Mischerei Akademie
Im Oktober 2009 war mein Gedanke, meine Selbständigkeit in der Gastronomie anzugehen. Nach 15 Jahren Umsatzgenerierung für meine Arbeitgeber, wollte ich endlich meine eigenen Umsätze machen.
Für eine eigene Bar war allerdings nicht die richtige Zeit, nicht der richtige Ort und Kapitalstand gegeben.
So dachte ich, mein Wissen und Können auch ohne vier Wände um mich herum anzubieten.
Daraus ist der Mischerei Gastro Service entstanden.
Anhand meiner vielen Ausbildungen und gastronomischen Erfahrungsbereiche habe ich mein Unternehmen in vier Kategorien aufgebaut: "Mischerei Akademie", Coaching, Bar - Check und Cocktail - Catering.
In den vergangenen zehn Monaten konnte ich gut herausfiltern, welche dieser vier Standbeine Tragfähigkeit besitzen und mich somit ernähren können.
Die Beratung von Gastronomen anhand des Bar - Check wurde nicht einmal genutzt - Gastronome sind und bleiben beratungsresistent.
Die Vorlagen für das Coaching von Teams und Abteilungsleitern setzt ebenso Staub an. Scheinbar will sich innerhalb der Gastronomie niemand wirklich vorwärtsbewegen.
Die beiden Dinge, die mich vorwärts bewegen, sind die Cocktailcaterings, as usual, obwohl ich ca. 5.000 teils wirklich starke und gute Mitbewerber habe, aber wie sich in den letzten Wochen zeigte, hat der Privatmensch das Bedürfnis erlangt, mehr darüber zu erfahren, was er/sie so aufgetischt bekommt.
Womit ich zur verkündung meines unternehmensinternen Etappensiegers komme. The winner is:
Meine gerade im Juli eröffnete "Mischerei Akademie", die eigentlich nur als showroom meines Büros angedacht war, aber durch die Schaufenster zur mittelständischen Königsberger Allee schon viel Nasenabdrücke von außen hat. Laufkundschaft ist also auch für einen Gastro Service von Bedeutung. Ein showroom sollte also auch die Leute anziehen können, private Getränke und Cocktailkurs durchs Fenster zu buchen.
Ich freue mich sehr über meine Standortwahl und begeisterte Gesichter an meinem Schaufenster.
Mehr über die Akademie in Kürze, muss jetzt Gartenpflege betreiben - gehört mit zum Büroalltag.
Besten Gruß aus dem sonnigen Duisburg,
der Biernatowski
Für eine eigene Bar war allerdings nicht die richtige Zeit, nicht der richtige Ort und Kapitalstand gegeben.
So dachte ich, mein Wissen und Können auch ohne vier Wände um mich herum anzubieten.
Daraus ist der Mischerei Gastro Service entstanden.
Anhand meiner vielen Ausbildungen und gastronomischen Erfahrungsbereiche habe ich mein Unternehmen in vier Kategorien aufgebaut: "Mischerei Akademie", Coaching, Bar - Check und Cocktail - Catering.
In den vergangenen zehn Monaten konnte ich gut herausfiltern, welche dieser vier Standbeine Tragfähigkeit besitzen und mich somit ernähren können.
Die Beratung von Gastronomen anhand des Bar - Check wurde nicht einmal genutzt - Gastronome sind und bleiben beratungsresistent.
Die Vorlagen für das Coaching von Teams und Abteilungsleitern setzt ebenso Staub an. Scheinbar will sich innerhalb der Gastronomie niemand wirklich vorwärtsbewegen.
Die beiden Dinge, die mich vorwärts bewegen, sind die Cocktailcaterings, as usual, obwohl ich ca. 5.000 teils wirklich starke und gute Mitbewerber habe, aber wie sich in den letzten Wochen zeigte, hat der Privatmensch das Bedürfnis erlangt, mehr darüber zu erfahren, was er/sie so aufgetischt bekommt.
Womit ich zur verkündung meines unternehmensinternen Etappensiegers komme. The winner is:
Meine gerade im Juli eröffnete "Mischerei Akademie", die eigentlich nur als showroom meines Büros angedacht war, aber durch die Schaufenster zur mittelständischen Königsberger Allee schon viel Nasenabdrücke von außen hat. Laufkundschaft ist also auch für einen Gastro Service von Bedeutung. Ein showroom sollte also auch die Leute anziehen können, private Getränke und Cocktailkurs durchs Fenster zu buchen.
Ich freue mich sehr über meine Standortwahl und begeisterte Gesichter an meinem Schaufenster.
Mehr über die Akademie in Kürze, muss jetzt Gartenpflege betreiben - gehört mit zum Büroalltag.
Besten Gruß aus dem sonnigen Duisburg,
der Biernatowski
Dienstag, 20. Juli 2010
50000 Teile Puzzle
Knapp drei Wochen ist es nun her, dass ich dutzende Kartons, Kisten, Tüten und Möbel in mein neues Büro schichtete. Ich liebe Puzzles, aber ca 50.000 Teile sind doch arg heftig.
Zwei Räume waren schnell vollgestellt, danach kam die Grobsortierung in Büro/ Küche und Barzimmer. Mittlerweile ist sämtliches Material, Zeug und Unterlagen zumindest in Schränken oder Regalen verschwunden und will nach und nach sortiert werden. Parallel dazu habe ich meine Aufträge und rupfe ständig Equipment und Ware aus den Schränken, um sie nach wenigen Stunden wieder herein zu sortieren.
Koordination ist eine große Herauforderung, Übersicht eine Pflicht wenn ein Unternehmen wächst und man sich alleine durchbeißen muss.
Eine bewegte Zeit liegt bereits hinter mir und jetzt, mit den schönen Räumlichkeiten wird es erst recht prickelnd...
Zwei Räume waren schnell vollgestellt, danach kam die Grobsortierung in Büro/ Küche und Barzimmer. Mittlerweile ist sämtliches Material, Zeug und Unterlagen zumindest in Schränken oder Regalen verschwunden und will nach und nach sortiert werden. Parallel dazu habe ich meine Aufträge und rupfe ständig Equipment und Ware aus den Schränken, um sie nach wenigen Stunden wieder herein zu sortieren.
Koordination ist eine große Herauforderung, Übersicht eine Pflicht wenn ein Unternehmen wächst und man sich alleine durchbeißen muss.
Eine bewegte Zeit liegt bereits hinter mir und jetzt, mit den schönen Räumlichkeiten wird es erst recht prickelnd...
Donnerstag, 1. Juli 2010
Die Schule ist geöffnet
Nach einer Woche Umzug und splitting zwischen Privatwohnung und gewerblichen Räumlichkeiten ist es geschafft. Meine 50.000 Teile sind wieder sortiert und schon mal in der richtigen Ecke. Die Feinsortierung folgt über die Jahre...
Die Einweihung an meinem Geburtstag war schön und voller Freude. Vorbei der Gedanke an 125 Treppengänge á 62 Stufen ( wieviele Stufen haben eigentlich tibetanische Hochgebiergstempel??), weiße Wände, 60 Kartons, 40 Getränkekisten und was noch so in Tüten und Bettbezügen herumflog.
Ich freue mich auf meine ersten Besucher, Kunden und Schüler und werde bald meine Aktionen vorstellen, doch jetzt ist ersteinmal Cocktails machen auf der Traumzeit angesagt...
Die Einweihung an meinem Geburtstag war schön und voller Freude. Vorbei der Gedanke an 125 Treppengänge á 62 Stufen ( wieviele Stufen haben eigentlich tibetanische Hochgebiergstempel??), weiße Wände, 60 Kartons, 40 Getränkekisten und was noch so in Tüten und Bettbezügen herumflog.
Ich freue mich auf meine ersten Besucher, Kunden und Schüler und werde bald meine Aktionen vorstellen, doch jetzt ist ersteinmal Cocktails machen auf der Traumzeit angesagt...
Donnerstag, 24. Juni 2010
mitten im Umzug
der Umzug in mein Büro und Schulungsraum geht schleppend voran, über 200 Flaschen, 300 Gläser und einiges an Equipment versteckten sich in meinem Regal und diversen Schubladen. Ich merke, dass ich seit zehn Jahren für dieses Projekt sammle.
Meine schöne "livingroom-bar" mit spaekeasy-Charakter verschwindet Stückchenweise in Kartons und Kisten.
Hier die letzten Eindrücke:
So war es bis zum Anfang der Woche
So seit gestern
kalte Pizza zwischendurch
Bar closed
Lecker 0,2 l Gimlet on the rocks und ´nen Kippchen zur Stärkung
Meine schöne "livingroom-bar" mit spaekeasy-Charakter verschwindet Stückchenweise in Kartons und Kisten.
Hier die letzten Eindrücke:
So war es bis zum Anfang der Woche
So seit gestern
kalte Pizza zwischendurch
Bar closed
Lecker 0,2 l Gimlet on the rocks und ´nen Kippchen zur Stärkung
heute geht´s in die neue location
Dienstag, 22. Juni 2010
Der erste Eindruck
Ein nackter Raum hat stets etwas Mystisches, weil alle Wege offen stehen. Die Phantasie blüht, der Zollstock läuft heiß und die Erinnerung wühlt im vorhandenen Inventar.
Es ist eine große Aufgabe, einen Schulungsraum mit Büro, Küche und Garten so einzurichten, dass man selbst bestens arbeiten kann, sehr viel Zeit darin verbringen kann, ohne, dass es an etwas fehlt, Schüler und Kunden müssen sich wohlfühlen, aber nicht vor Gemütlichkeit dahindämmern, es muss Charakter zeigen, aber weder kitschig, noch billig, noch spießig aussehen, und der Garten muss wachsen und eine Oase der Ruhe sein.
Ich freue mich sehr über dieses Ladenlokal und werde daraus eine echte Mischerei zaubern...
hier ein paar Nacktbilder:
Am 05. Juli werden die Räume von der IHK abgenommen und die Schule eröffnet. Mal sehen, wer meine ersten Schüler sein werden????
Es ist eine große Aufgabe, einen Schulungsraum mit Büro, Küche und Garten so einzurichten, dass man selbst bestens arbeiten kann, sehr viel Zeit darin verbringen kann, ohne, dass es an etwas fehlt, Schüler und Kunden müssen sich wohlfühlen, aber nicht vor Gemütlichkeit dahindämmern, es muss Charakter zeigen, aber weder kitschig, noch billig, noch spießig aussehen, und der Garten muss wachsen und eine Oase der Ruhe sein.
Ich freue mich sehr über dieses Ladenlokal und werde daraus eine echte Mischerei zaubern...
hier ein paar Nacktbilder:
Am 05. Juli werden die Räume von der IHK abgenommen und die Schule eröffnet. Mal sehen, wer meine ersten Schüler sein werden????
Montag, 14. Juni 2010
Mein eigenes Büro ;-}
Neun Monate sind nun vergangen, seit ich meinen Gewerbeschein in der Tasche habe. In dieser Zeit war mein Wohnzimmer mein Büro, Schulungsraum für Cocktailkurse, Tasting-Area, Lager und noch vieles mehr.
Seit ich erste Erfolge mit meinem Unternehmen sehe, wird es aber etwas unangenehm, Kunden und Schüler im dritten Stockwerk eines Wohnhauses mit dünnen Wänden teilweise bis spät in die Nacht zu betreuen. Meine Wohnung mutierte zuletzt zu einer Art "speakeasy", einem geheimen und nicht gewerblichen Ort des Genusses.
Nun, ab dem ersten August werde ich meine erste Auszubildende als Veranstaltungskauffrau begrüßen, und die IHK war nicht sonderlich davon angetan, die Ausbildungsstätte in einer Privatwohnung zu wissen.
Also machte ich mit meinen beiden Mädels einen ausgedehnten Spaziergang, um mir ein schönes Büro mit Schulungsraum zu suchen.
Nach drei Stunden und einigen Spontanbesichtigungen haben wir es gefunden. Und es übertrifft sämtliche meiner Vorstellungen: zwei frisch renovierte Räume in einem Haus von 1870, mit sehr lieben Vermietern. Eine Idyllische Front mit drei Schaufenstern ab Hüfthöhe, an einer Allee mit Park in City - Nähe gelegen und ... Garten!!
Ein Bestandteil meiner Schulungen sind immer die Ursprünge und Zutaten von Destillaten und Bränden, deshalb freue ich mich nun auf die Möglichkeit, ein großes Kräuterbeet und eine Außentheke (mit Grill) haben zu können.
Ab dem 01. Juli 2010 ist der Mischerei Gastro - Service also in der "Königsberger Allee Nr. 70" in 47058 Duisburg zu finden.
Und ich freue mich auf viele glückliche und zufriedene Schüler und Kunden in meiner Schule und Verkostungsoase.
Kommt vorbei und genießt Eure Zeit
Bis bald, Euer Daniel Biernatowski
www.mischerei.de
Seit ich erste Erfolge mit meinem Unternehmen sehe, wird es aber etwas unangenehm, Kunden und Schüler im dritten Stockwerk eines Wohnhauses mit dünnen Wänden teilweise bis spät in die Nacht zu betreuen. Meine Wohnung mutierte zuletzt zu einer Art "speakeasy", einem geheimen und nicht gewerblichen Ort des Genusses.
Nun, ab dem ersten August werde ich meine erste Auszubildende als Veranstaltungskauffrau begrüßen, und die IHK war nicht sonderlich davon angetan, die Ausbildungsstätte in einer Privatwohnung zu wissen.
Also machte ich mit meinen beiden Mädels einen ausgedehnten Spaziergang, um mir ein schönes Büro mit Schulungsraum zu suchen.
Nach drei Stunden und einigen Spontanbesichtigungen haben wir es gefunden. Und es übertrifft sämtliche meiner Vorstellungen: zwei frisch renovierte Räume in einem Haus von 1870, mit sehr lieben Vermietern. Eine Idyllische Front mit drei Schaufenstern ab Hüfthöhe, an einer Allee mit Park in City - Nähe gelegen und ... Garten!!
Ein Bestandteil meiner Schulungen sind immer die Ursprünge und Zutaten von Destillaten und Bränden, deshalb freue ich mich nun auf die Möglichkeit, ein großes Kräuterbeet und eine Außentheke (mit Grill) haben zu können.
Ab dem 01. Juli 2010 ist der Mischerei Gastro - Service also in der "Königsberger Allee Nr. 70" in 47058 Duisburg zu finden.
Und ich freue mich auf viele glückliche und zufriedene Schüler und Kunden in meiner Schule und Verkostungsoase.
Kommt vorbei und genießt Eure Zeit
Bis bald, Euer Daniel Biernatowski
www.mischerei.de
Dienstag, 11. Mai 2010
Fortsetzung: Galerie Bremer
Eine Woche ist vergangen, Erholung von der Messe, einige Aufträge, und ein kleiner Computervirus haben meine Schreibarbeit ein wenig in Verzug gebracht.
Aber, wie angekündigt, wird mein Eindruck der Galerie Bremer hiermit fortgesetzt.
Nach der Barzone-Messe, vor Abfahrt meines Zuges in die Heimat, habe ich es geschafft, ein "Interview" mit dem letzten Betreiber der legendären Galerie Bremer, Rolf Rohlow, zu bekommen.
Noch am Dienstag morgen, am Ufer der Spree auf dem Messegelände telefonierten wir ca. eine halbe Stunde und verabredeten uns dann für Mittwoch um 18.00 im Winkler´s, einem bezaubernden kleinen Edelrestaurant auf der Leibnizstraße. Rolf bat mich, auch meinen Onkel mitzubringen, da er auf etwa die gleiche Musik- und Kunstgeschichte zurückschaut, wie mein Onkel.
Es ergaben sich fast drei Stunden voll Inspirations- und Kulturkitzel.
Rudolf van der Lak gründete mit seiner Frau Anja Bremer 1946 die Galerie und wollte darin eine "Klubbar" im Hinterstübchen betreiben. Kein geringerer als der Architekt Hans Scharoun entwarf ihm sein Ambiente, welches schon Willy Brandt zur Wahl seines Lieblingssofas anregte und viele internationale Stars und Sternchen beherbergte und dahinfließen ließ. Das Wohnzimmer Berlins, mit einem legendärem Gästebuch.
Das Archiv dieser Galerie ist gesättigt von über sechzig Jahren, und vier Generationen mit Gästen und Kunstinteressierten.
Nachdem Herr van der Lak über zwanzig Jahre nach seiner Frau verstarb, wurde es schon 2005 von Rolf Rohlow, Genießer und Bietender von Kunst und Kultur fortgeführt.
Rolf schaffte es, die Galerie und die Bar zeitgemäß an heutige Anforderungen anzupassen, und den Wandel der Zeit an sein Gastbild zu übertragen. Auch Stars der heutigen Zeit kamen an seine Bar und bewunderten die angebotenen Künste zum Klang seiner Musikauswahl.
Leider nagt der Zahn der Zeit allerdings auch an den tollsten Plätzen der Welt, und somit stand Rolf zu Anfang dieses Jahres vor der Wahl, ohne Unterstützung des Vermieters sämtliche Restaurationen selbst durchzuführen, oder den Platz mit einem weinenden Auge zu räumen.
Als Stammgast Udo Walz davon hörte, übernahm er die Zügel des sattellosen Gauls und renovierte nach seinem Gusteau.
Aber die Scharounausstattung wollte er nicht, doch dieses Kulturgut auf den Sperrmüll zu werfen war keine Alternative, somit entfernte Rolf Rohlow jedes kleine Detail, jede Platte, jedes Riemchen, jede Schraube mit Foto- und Graphikdokumentation, um die Szene 1:1 an geeigneter Stelle wieder einzupflanzen.
Laut Rolf wird dieser Herbst für die Neueröffnung DER Galerie Bremer mit original "Klubbar" angezielt. Da er keinen Milimeter der Ausstattung an- oder abschneiden möchte, ist die Suche nach der optimalen Räumlichkeit keine leichte, aber er hat sie gefunden... aber außer der groben Ansage "am Ku-Damm" lässt er keine genaue Information über seine Lippen schwellen. Mit seinem gesammelten Verteiler wird er den Laden ins Leben zurückholen.
Die Bar wird in ehrenhafte Hände gegeben, da sein Herz an der Kunst und der Musik hängt, "die Bewirtung der Gäste machen andere besser als ich", laut Mini-Info liegt großes Pachtinteresse bei einem der hochwertigsten Münchner Gastronomen. Noch sind die Verträge aber nicht geschrieben - es kann also wieder spannend werden bei der Wiedergeburt der wahrscheinlich schönsten und historischsten Bar Deutschlands.
Und ich glaube daran, denn Rolf Rohlow ist für mich ein kleiner Junge mit glänzenden Augen und fünfzig Jahren Lebenserfahrung. Sein Herz spricht in Bildern und sein Mut ist unzähmbar. Ich drücke ihm für diese Aufgabe alle Daumen und biete meine Unterstützung aus dem Westen...
Vielen Dank für diese Inspiration Herr Rohlow...
Aber, wie angekündigt, wird mein Eindruck der Galerie Bremer hiermit fortgesetzt.
Nach der Barzone-Messe, vor Abfahrt meines Zuges in die Heimat, habe ich es geschafft, ein "Interview" mit dem letzten Betreiber der legendären Galerie Bremer, Rolf Rohlow, zu bekommen.
Noch am Dienstag morgen, am Ufer der Spree auf dem Messegelände telefonierten wir ca. eine halbe Stunde und verabredeten uns dann für Mittwoch um 18.00 im Winkler´s, einem bezaubernden kleinen Edelrestaurant auf der Leibnizstraße. Rolf bat mich, auch meinen Onkel mitzubringen, da er auf etwa die gleiche Musik- und Kunstgeschichte zurückschaut, wie mein Onkel.
Es ergaben sich fast drei Stunden voll Inspirations- und Kulturkitzel.
Rudolf van der Lak gründete mit seiner Frau Anja Bremer 1946 die Galerie und wollte darin eine "Klubbar" im Hinterstübchen betreiben. Kein geringerer als der Architekt Hans Scharoun entwarf ihm sein Ambiente, welches schon Willy Brandt zur Wahl seines Lieblingssofas anregte und viele internationale Stars und Sternchen beherbergte und dahinfließen ließ. Das Wohnzimmer Berlins, mit einem legendärem Gästebuch.
Das Archiv dieser Galerie ist gesättigt von über sechzig Jahren, und vier Generationen mit Gästen und Kunstinteressierten.
Nachdem Herr van der Lak über zwanzig Jahre nach seiner Frau verstarb, wurde es schon 2005 von Rolf Rohlow, Genießer und Bietender von Kunst und Kultur fortgeführt.
Rolf schaffte es, die Galerie und die Bar zeitgemäß an heutige Anforderungen anzupassen, und den Wandel der Zeit an sein Gastbild zu übertragen. Auch Stars der heutigen Zeit kamen an seine Bar und bewunderten die angebotenen Künste zum Klang seiner Musikauswahl.
Leider nagt der Zahn der Zeit allerdings auch an den tollsten Plätzen der Welt, und somit stand Rolf zu Anfang dieses Jahres vor der Wahl, ohne Unterstützung des Vermieters sämtliche Restaurationen selbst durchzuführen, oder den Platz mit einem weinenden Auge zu räumen.
Als Stammgast Udo Walz davon hörte, übernahm er die Zügel des sattellosen Gauls und renovierte nach seinem Gusteau.
Aber die Scharounausstattung wollte er nicht, doch dieses Kulturgut auf den Sperrmüll zu werfen war keine Alternative, somit entfernte Rolf Rohlow jedes kleine Detail, jede Platte, jedes Riemchen, jede Schraube mit Foto- und Graphikdokumentation, um die Szene 1:1 an geeigneter Stelle wieder einzupflanzen.
Laut Rolf wird dieser Herbst für die Neueröffnung DER Galerie Bremer mit original "Klubbar" angezielt. Da er keinen Milimeter der Ausstattung an- oder abschneiden möchte, ist die Suche nach der optimalen Räumlichkeit keine leichte, aber er hat sie gefunden... aber außer der groben Ansage "am Ku-Damm" lässt er keine genaue Information über seine Lippen schwellen. Mit seinem gesammelten Verteiler wird er den Laden ins Leben zurückholen.
Die Bar wird in ehrenhafte Hände gegeben, da sein Herz an der Kunst und der Musik hängt, "die Bewirtung der Gäste machen andere besser als ich", laut Mini-Info liegt großes Pachtinteresse bei einem der hochwertigsten Münchner Gastronomen. Noch sind die Verträge aber nicht geschrieben - es kann also wieder spannend werden bei der Wiedergeburt der wahrscheinlich schönsten und historischsten Bar Deutschlands.
Und ich glaube daran, denn Rolf Rohlow ist für mich ein kleiner Junge mit glänzenden Augen und fünfzig Jahren Lebenserfahrung. Sein Herz spricht in Bildern und sein Mut ist unzähmbar. Ich drücke ihm für diese Aufgabe alle Daumen und biete meine Unterstützung aus dem Westen...
Vielen Dank für diese Inspiration Herr Rohlow...
Dienstag, 4. Mai 2010
Galerie Bremer
Berlin, mein großer Magnet, Wohn- und Schaffenszentrum meines Onkels. Seit 38 Jahren Beobachter, Beeinflusser und Rockender der Berliner Gastronomie. 38 Jahre Förderung der Jazz-, Blues- und Rockmusik im Osten, wie im Westen dieser Weltstadt.
Ein klein wenig muss ich eingestehen, dass der Bruder meines Vaters meinen Lebensweg als Lebemensch und Vollblutgastronom beeinflußt hat.
Seit meinem 16. Lebensjahr besuche ich ihn fast jährlich, seit der Zeit der Barmessen zweimal im Jahr. Es ist ein wahrer Genuss, mit ihm um die Häuser zu ziehen, mir Geschichten aus Gastronomie, Musik und Gesellschaft einzuverleiben und interessante und authentische Menschen kennenzulernen.
Bei jedem Aufenthalt zeigt er mir seinen Schaffenskreis, Kulturkneipen und wilde Orte des Lebens.
Unsere Runde wird meistens spontan von einem Wunschziel meinerseits eingeläutet. Klar, dass ich als Ruhrpottjunge, der sein Wirken und Schaffen der Barkultur widmet, gerne auf Barsuche gehe. Dazu sage ich meinem Onkel, nennen wir ihn Willi, wie ich mir eine Bar vorstelle, welche Richtung ich sehen möchte, und er weiß wohin wir gehen müssen.
Obwohl ich seit vielen Jahren Abonnent von zeitweise drei Fachzeitschriften der Barkultur bin, und mir dutzende tolle Bars in Berlin regelmäßig aber zyklisch präsentiert werden als Place to be, habe ich kein allzugroßes Verlangen diese trendigen und voll designten Bühnen der Selbstdarstellung aufzusuchen.
Daher bin ich in dieser kunterbunten Stadt stets auf der Suche nach dem Ursprung, nach wirklich legendären Bars und Gastronomien.
Gestern war mir nach einer Bar mit lackschwarzer Theke, Wandvertäfelung, rotem Samt, Messing und ´nem schwarzen Flügel, in dessen Tasten handgemachte Jazzmusik gehauen wird.
Willi wusste sofort, was ich sehen wollte und erinnerte sich an die Galerie Bremer, Berlins älteste Bar aus dem Jahre 1946. Er öffnete die Homepage dieses Juwels und zeigte mir promt auf, dass diese "Klubbar" von StarArchitekt Hans Scharoun, dem Designer u. a. der Berliner Philharmonie, eingerichtet wurde.
In diese Bar, durch die Frau Anja Bremer der Galeriekultur in Berlin "ein Gesicht" gab, kamen die Legenden, wie Billy Wilder, dessen Werk "eins zwei drei" gerade in unserem Hintergrund läuft, Walter Scheel, Steffi Graf, und und und, um sich der edlen und doch ehrlichen Atmosphäre hinzugeben.
Ein weiterer Gast an dieser legendären Bar war Frisurenmogul Udo Walz...
Schick in Schale geschmissen, Haare geschniegelt, Portemonaye eingesteckt machten Willi und ich uns also auf den Weg zur Fasanenstraße 37.
Die Häuserreihe ist nicht, wie üblich mit ausschließlich geraden und andererseits ungeraden Hausnummern versehen, was uns vor dem Haus Nr 37 ins Grübeln brachte, war es wirklich Nr. 37, nicht 38?, denn von der Galerie Bremer war in dem angezielten Haus nichts zu sehen. In diesem Haus war offenbar eine Filiale von Starcoiffeur Udo Walz entstanden. Aber das Schild über dem Eingang schien eher das eines Copyshops zu sein.
Bei einem Blick um die geweißten Ecken des Innenraumes fiel mein Blick auf ein Flaschenbuffet, und scheinbar war diese Frisierstube ohne Spiegel noch um 22.00 Uhr geöffnet, was mich dann doch nach dieser langen Anreise dazu veranlasste, die heiligen Hallen zu betreten. Kein Gast, aber ein freundliches "Guten Abend" aus 25 metern hallte an diversen überteuerten Photoprtraits an den weißen Wänden herüber.
Der Geruch von frisch abgeschliffenen Bodendielen liegt in der Luft, die Wände sind frisch geweißt, eine angenehme Wärme bietet ein Herzlich Willkommen an uns durchgefrorene Pilger der Nacht.
Der lackweiße, folierte Tresen mit den üblichen Messe-Catering Barhockern mit Fußbügel, die überschminkten Damen, die scheinbar zum Hause gehören und der Blick vom mittig platzierten Bildschirm, deren Augen Udo Walz gehören und ein Empfinden von Narzisssmus erregen, wirken dann jedoch eher ausladend und nicht sehr vielversprechend, wenn man an unser eigentliches Ziel zurückdenkt. Gewünscht hatte ich mir schwarzen Lack, roten Samt, Messing, einen gemütlichen Negroni zu Pianomusik und wohligem Gemurmel und Gebrabbel von interessanten Menschen dieser Metropole.
Na gut, ´ne Espressomaschine aus dem Mediendiscounter ist immerhin vorhanden und Willi und ich entscheiden uns zu einem wässrigen 3,- € Espresso, aber ohne ein Glas 6,- € Grappa dazu.
Der Barmann ist freundlich und ostberlinerisch beherrscht. Er reicht uns die PapierCocktailkarte über die Theke und verabschiedet die überschminkten Damen, die geschlossen den Laden verlassen.
Udo Walz schaut mit eisernem Blick vom Bildschirm auf uns herab, während der allgemein ungeliebte Klugscheißerbartender in mir hochkommt. In 99 % meiner Barbesuche kann ich ihn lächend herunterschlucken, aber ich musste einfach fragen, ob ich einige relevante Korrekturen zu den hochbepreisten Artikeln auf die Papierkarte schreiben dürfte, was aus seiner Sicht wünschenswert wäre.
Meine Enttäuschung ließ ich mir aber nicht anmerken, nachdem mir der Barmann auf meine Frage nach einer weiteren legendären "lackschwarz Bar" in der Nähe nur das übliche Trendprogramm der Barmagazine heruntergeleihert wurde.
Nach zehn Minuten Aufenthalt war´s gewesen und Willi und ich gingen die Straße hoch ins zum Bersten volle "Rickenbackers" zu anständiger Live-Mucke und ´nem Warsteiner Pils.
Nun wird es aber Zeit ins Bett zu gehen, aber die Geschichte der Galerie Bremer wird noch während meines Aufenthaltes in Berlin fortgesetzt, des Hohnes wegen... gute Nacht
Ein klein wenig muss ich eingestehen, dass der Bruder meines Vaters meinen Lebensweg als Lebemensch und Vollblutgastronom beeinflußt hat.
Seit meinem 16. Lebensjahr besuche ich ihn fast jährlich, seit der Zeit der Barmessen zweimal im Jahr. Es ist ein wahrer Genuss, mit ihm um die Häuser zu ziehen, mir Geschichten aus Gastronomie, Musik und Gesellschaft einzuverleiben und interessante und authentische Menschen kennenzulernen.
Bei jedem Aufenthalt zeigt er mir seinen Schaffenskreis, Kulturkneipen und wilde Orte des Lebens.
Unsere Runde wird meistens spontan von einem Wunschziel meinerseits eingeläutet. Klar, dass ich als Ruhrpottjunge, der sein Wirken und Schaffen der Barkultur widmet, gerne auf Barsuche gehe. Dazu sage ich meinem Onkel, nennen wir ihn Willi, wie ich mir eine Bar vorstelle, welche Richtung ich sehen möchte, und er weiß wohin wir gehen müssen.
Obwohl ich seit vielen Jahren Abonnent von zeitweise drei Fachzeitschriften der Barkultur bin, und mir dutzende tolle Bars in Berlin regelmäßig aber zyklisch präsentiert werden als Place to be, habe ich kein allzugroßes Verlangen diese trendigen und voll designten Bühnen der Selbstdarstellung aufzusuchen.
Daher bin ich in dieser kunterbunten Stadt stets auf der Suche nach dem Ursprung, nach wirklich legendären Bars und Gastronomien.
Gestern war mir nach einer Bar mit lackschwarzer Theke, Wandvertäfelung, rotem Samt, Messing und ´nem schwarzen Flügel, in dessen Tasten handgemachte Jazzmusik gehauen wird.
Willi wusste sofort, was ich sehen wollte und erinnerte sich an die Galerie Bremer, Berlins älteste Bar aus dem Jahre 1946. Er öffnete die Homepage dieses Juwels und zeigte mir promt auf, dass diese "Klubbar" von StarArchitekt Hans Scharoun, dem Designer u. a. der Berliner Philharmonie, eingerichtet wurde.
In diese Bar, durch die Frau Anja Bremer der Galeriekultur in Berlin "ein Gesicht" gab, kamen die Legenden, wie Billy Wilder, dessen Werk "eins zwei drei" gerade in unserem Hintergrund läuft, Walter Scheel, Steffi Graf, und und und, um sich der edlen und doch ehrlichen Atmosphäre hinzugeben.
Schick in Schale geschmissen, Haare geschniegelt, Portemonaye eingesteckt machten Willi und ich uns also auf den Weg zur Fasanenstraße 37.
Die Häuserreihe ist nicht, wie üblich mit ausschließlich geraden und andererseits ungeraden Hausnummern versehen, was uns vor dem Haus Nr 37 ins Grübeln brachte, war es wirklich Nr. 37, nicht 38?, denn von der Galerie Bremer war in dem angezielten Haus nichts zu sehen. In diesem Haus war offenbar eine Filiale von Starcoiffeur Udo Walz entstanden. Aber das Schild über dem Eingang schien eher das eines Copyshops zu sein.
Bei einem Blick um die geweißten Ecken des Innenraumes fiel mein Blick auf ein Flaschenbuffet, und scheinbar war diese Frisierstube ohne Spiegel noch um 22.00 Uhr geöffnet, was mich dann doch nach dieser langen Anreise dazu veranlasste, die heiligen Hallen zu betreten. Kein Gast, aber ein freundliches "Guten Abend" aus 25 metern hallte an diversen überteuerten Photoprtraits an den weißen Wänden herüber.
Der Geruch von frisch abgeschliffenen Bodendielen liegt in der Luft, die Wände sind frisch geweißt, eine angenehme Wärme bietet ein Herzlich Willkommen an uns durchgefrorene Pilger der Nacht.
Der lackweiße, folierte Tresen mit den üblichen Messe-Catering Barhockern mit Fußbügel, die überschminkten Damen, die scheinbar zum Hause gehören und der Blick vom mittig platzierten Bildschirm, deren Augen Udo Walz gehören und ein Empfinden von Narzisssmus erregen, wirken dann jedoch eher ausladend und nicht sehr vielversprechend, wenn man an unser eigentliches Ziel zurückdenkt. Gewünscht hatte ich mir schwarzen Lack, roten Samt, Messing, einen gemütlichen Negroni zu Pianomusik und wohligem Gemurmel und Gebrabbel von interessanten Menschen dieser Metropole.
Na gut, ´ne Espressomaschine aus dem Mediendiscounter ist immerhin vorhanden und Willi und ich entscheiden uns zu einem wässrigen 3,- € Espresso, aber ohne ein Glas 6,- € Grappa dazu.
Der Barmann ist freundlich und ostberlinerisch beherrscht. Er reicht uns die PapierCocktailkarte über die Theke und verabschiedet die überschminkten Damen, die geschlossen den Laden verlassen.
Udo Walz schaut mit eisernem Blick vom Bildschirm auf uns herab, während der allgemein ungeliebte Klugscheißerbartender in mir hochkommt. In 99 % meiner Barbesuche kann ich ihn lächend herunterschlucken, aber ich musste einfach fragen, ob ich einige relevante Korrekturen zu den hochbepreisten Artikeln auf die Papierkarte schreiben dürfte, was aus seiner Sicht wünschenswert wäre.
Meine Enttäuschung ließ ich mir aber nicht anmerken, nachdem mir der Barmann auf meine Frage nach einer weiteren legendären "lackschwarz Bar" in der Nähe nur das übliche Trendprogramm der Barmagazine heruntergeleihert wurde.
Nach zehn Minuten Aufenthalt war´s gewesen und Willi und ich gingen die Straße hoch ins zum Bersten volle "Rickenbackers" zu anständiger Live-Mucke und ´nem Warsteiner Pils.
Nun wird es aber Zeit ins Bett zu gehen, aber die Geschichte der Galerie Bremer wird noch während meines Aufenthaltes in Berlin fortgesetzt, des Hohnes wegen... gute Nacht
Montag, 19. April 2010
Sein oder nicht Sein... II
Im vergangenen Dezember beschrieb ich bereits meine Empfindungen der ersten drei Monate meiner Selbständigkeit. Es ging in Teil I um das notwendige Talent der Improvisation.
Nun, um improvisieren zu können, sollte man im Vorfeld der Existenzgründung seine Talente und "Untalente" genau unter die Lupe nehmen.
Ich habe mir in genau diesem Vorfeld sechs Monate lang dutzende Checklisten, Businessplanvorlagen, Ratgeber über die Gründung, die Verwaltung, die Versteuerung und Fördermittel , Kommunikations-, Akquise- und Marketingstrategien angesammelt, die letztenendes vor zwei Wochen in Form eines 80 Liter Umzugskartons von mir an die Straße zum Altpapier portiert wurden.
Je mehr man sich vorbereitet, je mehr Wissen man sich aneignet, je mehr Fragen man versucht, sich im Vorfeld zu beantworten, um so mehr stellt man fest, wie wenig man eigentlich weiß.
Das Allerwichtigste bei der Wahl zum Unternehmerdasein steht nicht in schlauen Büchern und Unterlagen!!!
Es ist in jedem selbst!!!
Um improvisieren zu können, sammelte ich meine Kräfte, ging in mich und stellte mir die wichtigste Frage der Menschheit - "Wer bin ich (nicht), was kann ich (nicht), wohin will ich (nicht)???"
Hinzu kommt eine Menge positives Denken an guten, wie auch schlechten Tagen, und wahre Freunde, Familie und alte Kontakte und Bekannte, die Dir Tips und erste kleine Aufträge zuschustern möchten, weil sie wissen, dass Du das kannst, für was Du Dich entschieden hast... (manchmal sogar mehr als ich selbst!).
Als ich vor einer Woche mit meinem sehr geschätzten Freund Jörg Kalinke sprach, (der mir vielleicht eine kleine Form der Verzweiflung ansah), gab er mir ein Bild seines Fachbereiches, dem Vertrieb und seinen Strategien mit auf den Weg - "Es gibt zwei Arten von Vertrieblern: die einen sind die "Hunter", die sich täglich auf die Jagd nach Aufträgen und Umsätzen begeben, die anderen sind die "Farmer", die ihre vorhandenen Kontakte bestens hegen und pflegen und dadurch an neue Ernten gelangen."
Ich sah nach langer Zeit mal wieder in mich und weiß, dass ich kleiner Münsterlandjunge ein Farmer bin.
Mein Ego ist nicht stark genug, mich in den Businessdjungle zu stürzen und mein Können zu verkaufen und an den Mann zu bringen, sondern ich bin der Typ Unternehmer, der auf einen Anruf wartet, und sich dann sofort in die Konzeption zu dieser Anfrage wirft und seinen Perfektionismus darin auslebt. Mein Kunde ist König und ich gebe ihm all mein Wissen und Können, damit er rundum zufrieden ist.
Ich werde mir allerdings einiges aus der Praxis eines Hunters abschauen müssen, denn ohne das Zauberwort "Akquise" kann man nicht überleben...
Fortsezung folgt...
Nun, um improvisieren zu können, sollte man im Vorfeld der Existenzgründung seine Talente und "Untalente" genau unter die Lupe nehmen.
Ich habe mir in genau diesem Vorfeld sechs Monate lang dutzende Checklisten, Businessplanvorlagen, Ratgeber über die Gründung, die Verwaltung, die Versteuerung und Fördermittel , Kommunikations-, Akquise- und Marketingstrategien angesammelt, die letztenendes vor zwei Wochen in Form eines 80 Liter Umzugskartons von mir an die Straße zum Altpapier portiert wurden.
Je mehr man sich vorbereitet, je mehr Wissen man sich aneignet, je mehr Fragen man versucht, sich im Vorfeld zu beantworten, um so mehr stellt man fest, wie wenig man eigentlich weiß.
Das Allerwichtigste bei der Wahl zum Unternehmerdasein steht nicht in schlauen Büchern und Unterlagen!!!
Es ist in jedem selbst!!!
Um improvisieren zu können, sammelte ich meine Kräfte, ging in mich und stellte mir die wichtigste Frage der Menschheit - "Wer bin ich (nicht), was kann ich (nicht), wohin will ich (nicht)???"
Hinzu kommt eine Menge positives Denken an guten, wie auch schlechten Tagen, und wahre Freunde, Familie und alte Kontakte und Bekannte, die Dir Tips und erste kleine Aufträge zuschustern möchten, weil sie wissen, dass Du das kannst, für was Du Dich entschieden hast... (manchmal sogar mehr als ich selbst!).
Als ich vor einer Woche mit meinem sehr geschätzten Freund Jörg Kalinke sprach, (der mir vielleicht eine kleine Form der Verzweiflung ansah), gab er mir ein Bild seines Fachbereiches, dem Vertrieb und seinen Strategien mit auf den Weg - "Es gibt zwei Arten von Vertrieblern: die einen sind die "Hunter", die sich täglich auf die Jagd nach Aufträgen und Umsätzen begeben, die anderen sind die "Farmer", die ihre vorhandenen Kontakte bestens hegen und pflegen und dadurch an neue Ernten gelangen."
Ich sah nach langer Zeit mal wieder in mich und weiß, dass ich kleiner Münsterlandjunge ein Farmer bin.
Mein Ego ist nicht stark genug, mich in den Businessdjungle zu stürzen und mein Können zu verkaufen und an den Mann zu bringen, sondern ich bin der Typ Unternehmer, der auf einen Anruf wartet, und sich dann sofort in die Konzeption zu dieser Anfrage wirft und seinen Perfektionismus darin auslebt. Mein Kunde ist König und ich gebe ihm all mein Wissen und Können, damit er rundum zufrieden ist.
Ich werde mir allerdings einiges aus der Praxis eines Hunters abschauen müssen, denn ohne das Zauberwort "Akquise" kann man nicht überleben...
Fortsezung folgt...
Montag, 29. März 2010
Mozart Dry Workshop im Mojitos Düsseldorf
Der Winter geht vorrüber, der kalte sibirische Wind verflaut und man benötigt eine Kleidungsschicht weniger.
Die Fastenzeit neigt sich dem Ende und ich habe bis auf ein kleines Stauder Pils und ein Glas Rotwein bis zum Dienstag, den 16. März, treu auf jegliche Einnahme von Alkohol verzichtet. Ein Monat Leberfrieden - bis zum erwähnten Dienstag, Mozart - Dry workshop mit Basti Heuser und Sanjay Cachemeille im Mojitos. Der Kreativität wegen habe ich mich gerne durch die beiden Herren zum Verkosten verführen lassen und es prickelte in meinem Kreativitätszentrum - Mozart Dry, die Schokoladenspirituose. Basti hat wirklich schöne Geschmacksbömbchen präsentiert, die zu weiteren Experimenten aufrufen.
Danke an dieser Stelle nochmal an Sanjay für die Rezepturen...
Die Fastenzeit neigt sich dem Ende und ich habe bis auf ein kleines Stauder Pils und ein Glas Rotwein bis zum Dienstag, den 16. März, treu auf jegliche Einnahme von Alkohol verzichtet. Ein Monat Leberfrieden - bis zum erwähnten Dienstag, Mozart - Dry workshop mit Basti Heuser und Sanjay Cachemeille im Mojitos. Der Kreativität wegen habe ich mich gerne durch die beiden Herren zum Verkosten verführen lassen und es prickelte in meinem Kreativitätszentrum - Mozart Dry, die Schokoladenspirituose. Basti hat wirklich schöne Geschmacksbömbchen präsentiert, die zu weiteren Experimenten aufrufen.
Danke an dieser Stelle nochmal an Sanjay für die Rezepturen...
Dienstag, 23. Februar 2010
Fastenzeit
Am Dienstagabend vor dem Aschermittwoch lief ein großer Schluck kremigen und öligen Dimple 15 y. in mein Glas.
Mit geschlossenen Augen ließ ich ihn mit vollem Genuss meine Kehle benetzen und spürte die Wärme in meinem ganzen Körper.
Ein gediegener Abschluss nach 11 Monaten fast täglichem Genusses feinster Spirituosen, Weine, Biere und Cocktails.
Die tägliche Berührung mit feinsten Alkoholika gehört mittlerweile seit 15 Jahren fest zu meinem Beruf.
Irgendwann schloss ich mal eine Parallele zum Musiker, der auch seine Noten täglich benötigt, um feinste Kompositionen zu kreieren oder sein Wissen an andere vermittelt, um seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten.
Auch ich muss meine Noten kennen, neue Noten kennenlernen, experimentieren, welche miteinander in Einklang oder Dissonanz stehen, und auch darüber berichten können.
Wenn der berufliche Alltag diesen Umgang mit einer Droge fordert, wird man (manchmal) auch mit einer kleinen Angst konfrontiert: "kann ich auch noch ohne???"
Vor fünf Jahren habe ich das erste mal meine persönliche Art der Fastenzeit in Angriff genommen. Hat sieben Tage funktioniert, dann hatte ein Freund Geburtstag, im zweiten Jahr war ich zum ersten mal auf der Prowein - Messe in Düsseldorf, ich konnte den 2000 offenen Verkostungsflaschen edler Weine nicht widerstehen, und war nach drei Wochen Abstinenz um 11.30 Uhr derart knülle, dass ich nicht zum Bahnhof gefunden habe und schließlich den nächstbesten Zug bestieg, der in Bonn endete, obwohl ich eigentlich nach Essen sollte.
Während meines dritten Versuches wurde das Casino Duisburg eröffnet, wovon ich heute noch einen sechswöchigen "Privatleben - Blackout" habe, zeitweise vor lauter Aufgaben stundenweise in der Umkleide geschlafen und geduscht habe. Somit kam ich auch dieses Mal nicht über die zweiwochen Marke, ohne dem Alkohol zu begegnen.
Im letzten Jahr, es sah vielversprechend aus, ich hatte schon fast 28 Tage ohne alkoholische Versuchung überstanden, war ich zu "Feuer & Flamme", der Spirituosenverkostung der französchisen Botschaft eingeladen, was auch wieder ein rauschendes Notenfest war ;~}
Dies´ ist nun also mein fünfter Versuch meine persönliche Interpretation der 40 Tage Jesu Christi, in der Wüste den Versuchungen des Teufels zu widerstehen, entgegenzustreben.
In der heutigen Gesellschaft, und gerade auch in meinem Beruf, ist es nicht ganz einfach, der Versuchung zu widerstehen.
Eine Einladung für die diesjährige Pro - Wein hatte ich vor drei Tagen im Briefkasten (Engel rechts, Teufel links, lechts. Ja, Nein, ich mein´ äh JEIN).
Selbstverständlich werde ich hinfahren, und vielleicht das neue Sortiment von Giffard Sirups, die alkoholfreien unter den 2000 Verkostungsweinen genießen, und mich auf die Suche nach alkoholfreien Sherrys, Ports, Trestern und weiteren Illusionen hingeben und die Spirituosenhalle ganz meiden...
Nicht im Traum!!! Ich liebe meinen Beruf (ein klein wenig im Auftrag des Teufels zu handeln ;-)), ich liebe den Genuss (gerade denjenigen, den ich im Himmel von Herzen her vermissen würde), ich möchte dazulernen (studieren geht über probieren!!) und viele nette Leute aus meinem Berufsfeld treffen (von denen wahrscheinlich kaum einer bei den Messdienern war).
Es gibt halt Ausnahmen, die die Regel bestätigen, die Sünde gehört nunmal zum täglichen Leben dazu, aber aus all´meinen (bisher gescheiterten) Versuchen weiß ich, dass ich nicht nach zwei Tagen mit Schüttelfrost und Brechreiz oder sonstigen Entzugserscheinungen im abgedunkelten Zimmer liege und mich ununterbrochen übergebe.
Diese Art der Selbstbestätigung erfolgte aus Selbstkritik und Selbstschutz, jedes Jahr aufs neue, und ich bin froh in einem "Drogenhändlerberuf", einen klaren Kopf bewahren zu können und dies´ auch noch zu vertreten.
Amen
Mit geschlossenen Augen ließ ich ihn mit vollem Genuss meine Kehle benetzen und spürte die Wärme in meinem ganzen Körper.
Ein gediegener Abschluss nach 11 Monaten fast täglichem Genusses feinster Spirituosen, Weine, Biere und Cocktails.
Die tägliche Berührung mit feinsten Alkoholika gehört mittlerweile seit 15 Jahren fest zu meinem Beruf.
Irgendwann schloss ich mal eine Parallele zum Musiker, der auch seine Noten täglich benötigt, um feinste Kompositionen zu kreieren oder sein Wissen an andere vermittelt, um seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten.
Auch ich muss meine Noten kennen, neue Noten kennenlernen, experimentieren, welche miteinander in Einklang oder Dissonanz stehen, und auch darüber berichten können.
Wenn der berufliche Alltag diesen Umgang mit einer Droge fordert, wird man (manchmal) auch mit einer kleinen Angst konfrontiert: "kann ich auch noch ohne???"
Vor fünf Jahren habe ich das erste mal meine persönliche Art der Fastenzeit in Angriff genommen. Hat sieben Tage funktioniert, dann hatte ein Freund Geburtstag, im zweiten Jahr war ich zum ersten mal auf der Prowein - Messe in Düsseldorf, ich konnte den 2000 offenen Verkostungsflaschen edler Weine nicht widerstehen, und war nach drei Wochen Abstinenz um 11.30 Uhr derart knülle, dass ich nicht zum Bahnhof gefunden habe und schließlich den nächstbesten Zug bestieg, der in Bonn endete, obwohl ich eigentlich nach Essen sollte.
Während meines dritten Versuches wurde das Casino Duisburg eröffnet, wovon ich heute noch einen sechswöchigen "Privatleben - Blackout" habe, zeitweise vor lauter Aufgaben stundenweise in der Umkleide geschlafen und geduscht habe. Somit kam ich auch dieses Mal nicht über die zweiwochen Marke, ohne dem Alkohol zu begegnen.
Im letzten Jahr, es sah vielversprechend aus, ich hatte schon fast 28 Tage ohne alkoholische Versuchung überstanden, war ich zu "Feuer & Flamme", der Spirituosenverkostung der französchisen Botschaft eingeladen, was auch wieder ein rauschendes Notenfest war ;~}
Dies´ ist nun also mein fünfter Versuch meine persönliche Interpretation der 40 Tage Jesu Christi, in der Wüste den Versuchungen des Teufels zu widerstehen, entgegenzustreben.
In der heutigen Gesellschaft, und gerade auch in meinem Beruf, ist es nicht ganz einfach, der Versuchung zu widerstehen.
Eine Einladung für die diesjährige Pro - Wein hatte ich vor drei Tagen im Briefkasten (Engel rechts, Teufel links, lechts. Ja, Nein, ich mein´ äh JEIN).
Selbstverständlich werde ich hinfahren, und vielleicht das neue Sortiment von Giffard Sirups, die alkoholfreien unter den 2000 Verkostungsweinen genießen, und mich auf die Suche nach alkoholfreien Sherrys, Ports, Trestern und weiteren Illusionen hingeben und die Spirituosenhalle ganz meiden...
Nicht im Traum!!! Ich liebe meinen Beruf (ein klein wenig im Auftrag des Teufels zu handeln ;-)), ich liebe den Genuss (gerade denjenigen, den ich im Himmel von Herzen her vermissen würde), ich möchte dazulernen (studieren geht über probieren!!) und viele nette Leute aus meinem Berufsfeld treffen (von denen wahrscheinlich kaum einer bei den Messdienern war).
Es gibt halt Ausnahmen, die die Regel bestätigen, die Sünde gehört nunmal zum täglichen Leben dazu, aber aus all´meinen (bisher gescheiterten) Versuchen weiß ich, dass ich nicht nach zwei Tagen mit Schüttelfrost und Brechreiz oder sonstigen Entzugserscheinungen im abgedunkelten Zimmer liege und mich ununterbrochen übergebe.
Diese Art der Selbstbestätigung erfolgte aus Selbstkritik und Selbstschutz, jedes Jahr aufs neue, und ich bin froh in einem "Drogenhändlerberuf", einen klaren Kopf bewahren zu können und dies´ auch noch zu vertreten.
Amen
Freitag, 19. Februar 2010
Barzirkel Ruhrgebiet, Meeting III/2010
Hallo liebe Genuss- und Barkulturinteressierte,
wir laden wieder herzlich ein zu unserem dritten Barzirkel - meeting in
diesem Jahr, welches scheinbar noch schneller voranschreitet, als alle
Jahre zuvor...
Am Montag, den 01. März 2010 treffen wir uns in gemütlicher Runde ab
20.00 Uhr im "FCUK Yoga Bar" in der rüttenscheider Emmastraße in
Essen, einer eleganten Cocktailbar und lounge in einem tollen edel -
trash -style, mit einer im Ruhrgebiet einziartigen "cocktaililty". Unser
Gastgeber ist der Barchef, Axel Klubescheidt.
Diesmal haben wir ein offizielles Kernthema, denn unser Ziel, die
Barkultur im Ruhrgebiet zu fördern, verlangt nun Handlung.
Bitte macht Euch im Vorfeld einige schriftliche Gedanken über Aktionen,
wie wir gemeinsam dem Ruhrgebietsgast die Barkultur präsentieren und
schmackhaft machen können.
Unsere Beweggründe sollten klar sein, falls Du jedoch noch nichts über
uns gehört haben solltest, kannst Du vieles unter
http://www.drinkblog.de recherchieren, oder auch gerne persönlichen
Kontakt zu uns aufnehmen.
Bringt gerne Neuigkeiten aus der Spirituosen-, Bar-, Genuss- oder
Themenwelt mit und der Abend wird sich entfalten.
Über Eure rege Teilnahme freuen wir uns sehr,
man sieht sich...
bei Fragen meldet Euch gerne,
Daniel Biernatowski
http://www.mischerei.de
Dienstag, 5. Januar 2010
Mischen im Pott/GSA - Bartender Sektion West Meeting I I/2010
Diese verwirrende Art von Titel ist nun endlich passé, der Einfachheit halber "Barzirkel Ruhrgebiet".
Zum einen haben wir in den vergangenen 14 Monaten beobachtet, wie die Mischung unserer Interessenten aussieht, wir sind nunmal nicht nur Bartender, sondern eigentlich zum Großteil Gäste, Genießer, Connaisseure, Getränkehändler, Callcenterleiter oder Pharmastudentinnen...
Zum anderen haben sich im Laufe des vergangenen Jahres ähnliche Formationen und Stammtische zusammengefunden, um mit vereinten Kräften dem Egoismus der meisten gastronomischen Unternehmer zu trotzen, zum einen für die Mündigkeit des Gastes, als auch zum Wohle Ihres Berufsstandes.
Unsere Kollegen aus Frankfurt, Stuttgart und München basteln an tollen neuen Ideen, wie der Barzirkel München mit dem Lantenhammer-Cocktail Cup.
Wir im Ruhrgebiet werden noch eine Weile mit Streetwork beschäftigt sein, da die Cocktail - und Spirituosenkultur bisher weit hinter der Bier- und Kurzenkultur hinterherhinkte.
Da die Systemgastronomie mit ihren "professionellen Barleuten", "innovativen Getränkekarten" und "hochwertigen Spirituosenangebot" den Ruhrpott überrollt, und der Gast vorher nicht wusste, dass eine Caipirinha auch kleiner sein darf als 0,75 liter, ist es halt jetzt so, dass die Qualität erst noch aufgezeigt werden muss.
Dafür haben wir uns zusammengefunden, und wir werden immer mehr...
Gestern abend, wie an jedem ersten Montag - abend im Monat hatten wir wieder eines unserer öffentlichen "Barzirkel Ruhrgebiet" meetings.
Und es war wundervoll ;~}
Unser Gastgeber war Sebastian Schneider, Barchef im nagelneuen "Seehaus" an der Duisburger Regatta - Bahn.
Eine tolle Runde von Barkultur - Interessierten fand sich zusammen, als Überraschungsgast gesellte sich deutschlands wohl attraktivster Tequilaexperte zu uns, Frau Sonja Erler, Tequililera aus dem Hause Sierra Madre in Hagen.
Nachdem wir von der Seehausküche einen atemberaubenden Amùse Geulle im molekularen Bereich erhielten, nur kurz erwähnt:
Schaum von Swimming Pool, Gelee einer Texas Mary, Schaum von 43er mit Milch und 100% Aga Tequila mit LimettenCaviar und Salz-air, fanden sich auf unserem Präsentationstisch viele tolle Neuigkeiten aus der Spirituosenwelt ein:
z.B.: Renegade Rum 15y., Hayman´s Old Tom, Sellery Bitters, MethePastille von Giffard, Zuidam Single Barrel Oude Genever, ...
Nach einer gediegenen Zusammenfassung der Bols Genever Launch Tour durch Jörg und Jürgen, bekamen wir eine nette Tequilaschulung von Sonja und sprachen danach über unseren Training Day, der noch im Februar stattfinden wird...
Fotos und Genaueres zum Meeting nr. II/2010 werdet Ihr in Kürze auf http://www.drinkblog.de finden können...
Auf bald, Euer Witti
Zum einen haben wir in den vergangenen 14 Monaten beobachtet, wie die Mischung unserer Interessenten aussieht, wir sind nunmal nicht nur Bartender, sondern eigentlich zum Großteil Gäste, Genießer, Connaisseure, Getränkehändler, Callcenterleiter oder Pharmastudentinnen...
Zum anderen haben sich im Laufe des vergangenen Jahres ähnliche Formationen und Stammtische zusammengefunden, um mit vereinten Kräften dem Egoismus der meisten gastronomischen Unternehmer zu trotzen, zum einen für die Mündigkeit des Gastes, als auch zum Wohle Ihres Berufsstandes.
Unsere Kollegen aus Frankfurt, Stuttgart und München basteln an tollen neuen Ideen, wie der Barzirkel München mit dem Lantenhammer-Cocktail Cup.
Wir im Ruhrgebiet werden noch eine Weile mit Streetwork beschäftigt sein, da die Cocktail - und Spirituosenkultur bisher weit hinter der Bier- und Kurzenkultur hinterherhinkte.
Da die Systemgastronomie mit ihren "professionellen Barleuten", "innovativen Getränkekarten" und "hochwertigen Spirituosenangebot" den Ruhrpott überrollt, und der Gast vorher nicht wusste, dass eine Caipirinha auch kleiner sein darf als 0,75 liter, ist es halt jetzt so, dass die Qualität erst noch aufgezeigt werden muss.
Dafür haben wir uns zusammengefunden, und wir werden immer mehr...
Gestern abend, wie an jedem ersten Montag - abend im Monat hatten wir wieder eines unserer öffentlichen "Barzirkel Ruhrgebiet" meetings.
Und es war wundervoll ;~}
Unser Gastgeber war Sebastian Schneider, Barchef im nagelneuen "Seehaus" an der Duisburger Regatta - Bahn.
Eine tolle Runde von Barkultur - Interessierten fand sich zusammen, als Überraschungsgast gesellte sich deutschlands wohl attraktivster Tequilaexperte zu uns, Frau Sonja Erler, Tequililera aus dem Hause Sierra Madre in Hagen.
Nachdem wir von der Seehausküche einen atemberaubenden Amùse Geulle im molekularen Bereich erhielten, nur kurz erwähnt:
Schaum von Swimming Pool, Gelee einer Texas Mary, Schaum von 43er mit Milch und 100% Aga Tequila mit LimettenCaviar und Salz-air, fanden sich auf unserem Präsentationstisch viele tolle Neuigkeiten aus der Spirituosenwelt ein:
z.B.: Renegade Rum 15y., Hayman´s Old Tom, Sellery Bitters, MethePastille von Giffard, Zuidam Single Barrel Oude Genever, ...
Nach einer gediegenen Zusammenfassung der Bols Genever Launch Tour durch Jörg und Jürgen, bekamen wir eine nette Tequilaschulung von Sonja und sprachen danach über unseren Training Day, der noch im Februar stattfinden wird...
Fotos und Genaueres zum Meeting nr. II/2010 werdet Ihr in Kürze auf http://www.drinkblog.de finden können...
Auf bald, Euer Witti
2010
Ein neues Jahr hat begonnen, das erste Kalenderjahr des "Mischerei" Gastro - Service, und ich habe mir viel vorgenommen.
Da mein kleines Dienstleistungsunternehmen erst seit drei Monaten offiziell am Markt ist, hatte ich im Dezember leider viel Zeit.
Aber da ich bereits seit vierzehn Jahren meine berufliche Leidenschaft ausübe, hatte ich im vergangenen Monat viele Anfragen für Projekte und Kooperationen in diesem Jahr.
Und da ich viel Zeit hatte, konnte ich viel nachforschen, rumtelefonieren und Konzepte schreiben.
In diesem Jahr wird vieles geschehen, neue Formate und prickelnde Kooperationen.
Verraten werde ich aber noch nichts, was nicht fix ist.
Wer schon mal einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, kann stets unter "News" auf meiner Homepage begleiten, was von der Theorie in die Realität umgesetzt werden wird.
Über Euren Besuch und Euer Interesse freue ich mich sehr...
Man sieht sich
Da mein kleines Dienstleistungsunternehmen erst seit drei Monaten offiziell am Markt ist, hatte ich im Dezember leider viel Zeit.
Aber da ich bereits seit vierzehn Jahren meine berufliche Leidenschaft ausübe, hatte ich im vergangenen Monat viele Anfragen für Projekte und Kooperationen in diesem Jahr.
Und da ich viel Zeit hatte, konnte ich viel nachforschen, rumtelefonieren und Konzepte schreiben.
In diesem Jahr wird vieles geschehen, neue Formate und prickelnde Kooperationen.
Verraten werde ich aber noch nichts, was nicht fix ist.
Wer schon mal einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, kann stets unter "News" auf meiner Homepage begleiten, was von der Theorie in die Realität umgesetzt werden wird.
Über Euren Besuch und Euer Interesse freue ich mich sehr...
Man sieht sich
Dienstag, 15. Dezember 2009
Projekt Nr. 1
Viele Kenner und Liebhaber werden bei folgender Vorstellung die Münder verziehen, mit dem Finger an die Stirn tippen und sich sagen, hat der sie noch alle?!
Es handelt sich nur um einen kleinen Schritt, der allerdings große Überwindung und ein klein wenig Erfahrung und Zutatenkenntnis erfordert.
Ich spreche von Whisk(e)y - Cocktails.
Die Frage habe ich mir schon vor vielen Jahren gestellt, ob, und wie man die feinen nordischen Noten in Mischgetränken verwenden kann und darf.
Als ich vor einem Jahr das Enthusiastenpärchen Iris und Ralf Gräber von TasteWhiskey kennenlernte, bekam ich das "go" von zwei absoluten Liebhabern. Keine Scheu oder Ablehnung, ganz im Gegenteil, sie foerdern sogar meine "Punk-Komposition".
Gestern abend haben wir es dann endlich geschafft, wir gehen das Thema Whiskey - Cocktails gemeinsam an.
Ein schönes Thema - wir werden gemeinsam mit Ihrem Wissen der Nuancen der verschiedenen Drams und meiner Intuition zu Komponieren eine neue Art der Verkostung auf die Beine Stellen.
Die beiden haben mir eine ausgewählte Palette von Iren und Schotten auf meine Bar gestellt, durch die ich mich nun durcharbeite ;) und neue Kreationen entwickle.
Am 15. Januar 2010 wird es dann zum ersten mal so weit sein, in einer kleinen Runde von Genießern und Versuchsfreudiger werden wir gemeinsam die einzelnen Brände vorstellen, die ich dann mit Hilfe dazu passender Kräuter, Konfitüren, Früchten und weiterer ausgewählter Additive zu runden Mischgetränken verwandeln werde.
Wer also die Frage für sich beantwortet haben möchte, was man mit all den wunderbaren Single Malts noch so alles anstellen kann, außer sie pur, oder auf Eis zu genießen, der melde sich bitte bei den Gräbers oder bei mir um Weiteres zu erfahren und sich anzumelden.
An Speisen und alternativen Getränken wird es nicht mangeln, Gemütlichkeit ist gegeben.
Wir freuen uns auf Euch,
besten Gruß aus Duisburg
Daniel Biernatowski
Es handelt sich nur um einen kleinen Schritt, der allerdings große Überwindung und ein klein wenig Erfahrung und Zutatenkenntnis erfordert.
Ich spreche von Whisk(e)y - Cocktails.
Die Frage habe ich mir schon vor vielen Jahren gestellt, ob, und wie man die feinen nordischen Noten in Mischgetränken verwenden kann und darf.
Als ich vor einem Jahr das Enthusiastenpärchen Iris und Ralf Gräber von TasteWhiskey kennenlernte, bekam ich das "go" von zwei absoluten Liebhabern. Keine Scheu oder Ablehnung, ganz im Gegenteil, sie foerdern sogar meine "Punk-Komposition".
Gestern abend haben wir es dann endlich geschafft, wir gehen das Thema Whiskey - Cocktails gemeinsam an.
Ein schönes Thema - wir werden gemeinsam mit Ihrem Wissen der Nuancen der verschiedenen Drams und meiner Intuition zu Komponieren eine neue Art der Verkostung auf die Beine Stellen.
Die beiden haben mir eine ausgewählte Palette von Iren und Schotten auf meine Bar gestellt, durch die ich mich nun durcharbeite ;) und neue Kreationen entwickle.
Am 15. Januar 2010 wird es dann zum ersten mal so weit sein, in einer kleinen Runde von Genießern und Versuchsfreudiger werden wir gemeinsam die einzelnen Brände vorstellen, die ich dann mit Hilfe dazu passender Kräuter, Konfitüren, Früchten und weiterer ausgewählter Additive zu runden Mischgetränken verwandeln werde.
Wer also die Frage für sich beantwortet haben möchte, was man mit all den wunderbaren Single Malts noch so alles anstellen kann, außer sie pur, oder auf Eis zu genießen, der melde sich bitte bei den Gräbers oder bei mir um Weiteres zu erfahren und sich anzumelden.
An Speisen und alternativen Getränken wird es nicht mangeln, Gemütlichkeit ist gegeben.
Wir freuen uns auf Euch,
besten Gruß aus Duisburg
Daniel Biernatowski
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